Über Sumach
Sumach stammt von den getrockneten und gemahlenen Beeren des Rhus coriaria-Strauchs, der im Mittelmeerraum und im Nahen Osten beheimatet ist. Dieses tiefe karmesinrote Pulver wird seit Tausenden von Jahren als Säuerungsmittel verwendet, bevor Zitronen weit verbreitet waren.
Eigenschaften
- •Farbe: Tiefes Burgunderrot bis Ziegelrot
- •Konsistenz: Grobes Pulver mit sichtbaren Beerenfragmenten
- •Aroma: Fruchtig, leicht blumig
Kulinarische Verwendung
Zu Kebabs
Die klassische persische Verwendung — großzügig über Koobideh und Joojeh Kabab gestreut. Oft neben rohen Zwiebelscheiben serviert (Somagh Piaz).
Im Reis
Eine Prise zum Reis für Farbe und subtile Würze hinzufügen. Besonders gut zu Juwelenreis (Morassa Polo).
Salate
In Dressings einrühren oder direkt darüber streuen. Perfekt zu Fattoush und Shirazi-Salat.
Als Abschlussgewürz
Über folgendes streuen:
- •Hummus und Dips
- •Gegrilltes Gemüse
- •Joghurtgerichte
- •Spiegeleier
Qualitätstipps
Guter Sumach sollte:
- •Tiefrot sein (nicht bräunlich)
- •Leicht feucht, nicht knochentrocknen
- •Aromatisch duften, wenn er zwischen den Fingern gerieben wird
Sumach, der stumpf aussieht oder kein Aroma hat, meiden — er könnte alt oder mit Füllstoffen gestreckt sein.
Aufbewahrung
In einem luftdichten Behälter vor Licht schützen. Innerhalb von 6 Monaten für besten Geschmack verwenden. Anders als viele Gewürze verliert Sumach seine Kraft relativ schnell.
